FTC scheitert bei Versuch, Microsoft-Activision-Übernahme zu stoppen

Autor : Nora Jan 05,2026

Microsoft hat im Bestreben, Activision Blizzard zu übernehmen, einen weiteren juristischen Sieg gegen die Federal Trade Commission (FTC) errungen.

Ein Bundesberufungsgericht in San Francisco wies heute die Anfechtung der FTC gegen den 69-Milliarden-Dollar-Fusionsvertrag von Microsoft zurück und festigte so eine Übernahme, die erstmals im Januar 2022 vorgeschlagen wurde (wie von Reuters berichtet). Die Entscheidung des Drei-Richter-Gremiums beendet die Einwände der FTC gegen den Beschluss vom letzten Sommer, der Microsoft die Fertigstellung des Kaufs erlaubte.

Die Activision Blizzard-Transaktion steht weltweit seit über drei Jahren unter behördlicher Beobachtung. Mehrere US-Senatoren äußerten anfangs Bedenken hinsichtlich der Konzentration in der Tech-Branche, während Microsoft sein Spieleportfolio erweiterte. Angesichts der Sorge, dass Exklusivrechte für Franchises die Plattformverfügbarkeit einschränken könnten, betonte Microsoft stets sein Engagement für Mehrplatzform-Veröffentlichungen von großen Titeln wie Call of Duty.

Vollständige Liste der Videospiel-IPs, die nun nach der Activision Blizzard-Übernahme unter Xbox fallen

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Nachdem Microsoft im Jahr 2023 auf regulatorische Hürden gestoßen war, schloss es die Übernahme von Activision Blizzard im Oktober erfolgreich ab. Der Einspruch der FTC stellte das letzte potenzielle Hindernis dar, und mit dessen Scheitern scheint Microsoft alle rechtlichen Herausforderungen überwunden zu haben.

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